VERANSTALTUNGEN
 
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Café International wieder ab 6.9.16 +++++ 3 Jugendkonzerte P16 +++++ Endspurt: Spendenaufruf für Stühle beachten, weitere Infos im Menü -Bitte spenden Sie ...-

Veranstaltungen July 2016
Doku Ausstellung




Die Heimat, die ich verließ

Flüchtlinge aus Afghanistan, Pakistan, Syrien und Tschetschenien, welche aus verschiedenen Notsituationen flohen, fanden Unterkunft in Schöneiche. Unterstützt wurden sie in allen Bereichen vom Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz und vielen ehrenamlich Tätigen. Dies alles wollte die Kunst- und Kulturinitiative Schöneiche e.V. zum Anlaß nehmen, eine Ausstellung gemeinsam mit den Flüchtlingen zu erstellen, in der sie zeigen wollten, wer sie sind und woher sie kommen. Es sollten Namen und Geschichten zu den Gesichtern kommen, die hier neu in Schöneiche sind.

Geöffnet bis 11.9.16:  Mo + Mi 9 - 15 Uhr, Di + Do 9 - 18 Uhr, Fr 9 - 14 Uhr

Eintritt frei

Veranstaltungen August 2016

Lesung












Angst ums Abendland

Lesung und Diskussion mit Daniel Bax (taz)
Seit viele der nach Europa geflüchteten Menschen aus muslimisch geprägten Ländern kommen, verschärft sich der antimuslimische Diskurs in Deutschland. Dabei sind die Debatten oft von Unwissen und Klischees geprägt. Rechtspopulistische Parteien wie die „Alternative für Deutschland“ und Bewegungen wie PEGIDA nutzen die Abneigung gegenüber dem Islam als  Treibstoff. Aber Vorurteile gegenüber Muslim/innen und ihrer Religion sind in allen Schichten und über alle politischen Lager hinweg verbreitet – in ganz Europa. Der Journalist Daniel Bax zeigt mit seinem Buch "Angst ums Abendland", wie die übersteigerte Angst vor Muslim/innen rechtspopulistische Strömungen und totalitäre Denkweisen stärkt. Mit ihm sprechen wir über Islamfeindlichkeit in Deutschland. Wie kann rationale Religionskritik vom Ressentiment unterschieden werden? Welche Stereotype und Vorurteile bestimmen die Debatte gegenüber Muslim/innen?  Wie kann der Islam Teil einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft sein?

Daniel Bax, ist Redakteur im Inlandsressort der »tageszeitung« und schreibt dort vor allem zu den Themen Migration, Integration und Islam. Er hat Publizistik und Islamwissenschaft studiert und gehört seit 2014 dem Vorstand des Vereins »Neue Deutsche Medienmacher« an, der sich für mehr Vielfalt in den deutschen Medien einsetzt. 2015 ist sein erstes Buch »Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten« erschienen.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz.

8.9.2016    19-21:00 Uhr

Eintritt frei, um Anmeldung zu Planungszwecken unter

anmeldung@boell-brandenburg.de wird gebeten.

Theater




Ein Traum in Faust

Solo-Programm mit Maurice Bajohr, nach J. W. Goethe

Wie begegnen sich ein wahnsinnig gewordener Professor, der Teufel selbst, und eine scheinbar unbeteiligte junge Frau?
Wohin will das Schicksal sie führen?
Und was zum Teufel hat das mit uns zu tun?
Es hat schon unzählige Versuche gegeben diesen Fragen auf einem Theater näher zu kommen. Mit den "einfachen" Mitteln des Schauspiels, einem Tisch und ein paar Stühlen auf der Bühne gibt Maurice Bajohr einen Einblick in Goethes berühmtestes Werk. Ob sich dabei einige der Fragen klären, oder ob nicht gar noch neue Fragen aufgeworfen werden, davon darf sich der geneigte Zuschauer gerne überraschen lassen...

Der Vorverkauf hat begonnen!

11.9.2016      16:00 Uhr

VVK + AK 8,- €

Tickets ohne VVK-Gebühren nur in der Kulturgießerei.

TicketsOnline

Tickets erhalten Sie in allen gängigen Vorverkaufsstellen, in unserem
Hause und im Online-Shop. Beachten Sie bitte, daß bei externen
Vorverkaufsstellen gesonderte Vorverkaufsgebühren, in der Regel in Höhe von 10% des Kartenpreises, erhoben werden.

Aktion



Offene Ateliers

... Rundgang
2 Tage sind an diesem Wochenende die Ateliers von 15 Künstler_innen offen. Mehr Zeit steht zur Verfügung für den Blick in die vielen Kunstbereiche, hinter die Kulissen oder in die Gärten. Neu dabei ist in diesem Jahr Gerald Steenweg.
In der Kulturgießerei finden Sie bereits ab 10 Uhr die ausgestellten Kurzportraits der beteiligten Künstler_innen zur Orientierung für ihre Route. An diesem Standort und  im Raufutterspeicher gegenüber erwarten Sie 7 Künstler_innen und laden zu Gesprächen und Besichtigungen ein.
Das Café der Kulturgießerei bietet neben Getränken auch Süßes und  Feines. Die Gemeinschaftsaustellung, die erst am Samstagabend mit einer Performance eröffnet wird, ist ab Sonntag und darüber hinaus zu besichtigen. Für den Samstagabend bitten wir um Verständnis, dass die Ateliers  pünktlich um 18 Uhr schließen können.

.... Ausstellungseröffnung

"Frosch 17 ohne Tisch", so der Titel der Ausstellung in der Kulturgießerei. 101 Jahre her ist die Präsentation des "schwarzen Quadrats" durch Malewitsch - damals ein Schritt in die  Abstraktion als Befreiung von allem Gegenständlichen - für Manche war das ein Schritt in die Hölle. Die schwarzen Quadrate der Ausstellung werden mit Ideen der Künstler_innen gefüllt sein, die eventuell auch dem DADA entsprangen.
Zu erleben ist   die Mischung zweier avantgardistischer Richtungen der klassischen Moderne, denn

..... mit einer Performance

werden 12 Künstler_innen tumultartig Grenzen überschreiten  und mit frei erfunden Begebenheiten und losen Worten eine Hommage an die DADA-Bewegung anläßlich des 100. Geburtstages aufleben lassen.

17./18.9.2015 11 - 18 Uhr Rundgang (bitte beachten Sie die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Ateliers)

Sa. 17.9., 20 Uhr Ausstellungseröffnung mit Performance

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

nach einer kurzen Pause: Siehe nächster Termin mit Peter Waschinsky ebenfalls am 17.9.

Konzert





"Friends For A LIVEtime" Tour

The HAMBURG BLUES BAND feat. Maggie Bell & Krissy Matthews

33 Jahre St. Pauli Blues!
Seit nunmehr 3 Jahrzehnten touren vier Typen durch überfüllte Clubs, die mit zum Besten gehören, was die europäische Bluesszene zu bieten hat. Die HAMBURG BLUES BAND steht für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots Blues, der regelmäßig Puristen ins mentale Wanken bringt. Denn die die Truppe um den oft mit Joe Cocker verglichenen Sänger GERT LANGE, vermengt brettharten Gitarren-Bluesrock so spielfreudig wie traditionsbewusst mit Soul, Psychedelic, Rhythm & Blues, Boogie & sogar Ausflüge in Jazz Gefilde.
1982 gründeten der Hamburger Sänger mit dem englischen Saxophonisten Dick Heckstall-Smith im legendären Hamburger "Onkel Pö" spontan nach einer Mitternachts Session die Hamburg Blues Band.
"Dick Heckstall-Smith war unser Schlüssel zur britischen Bluesszene, unsere Brit-Blues-Connection. Er war für uns das, was Alexis Korner für die Stones & viele andere war.", so Lange heute So verwundertes nicht, das die Band über die Jahre dann auch mit den Stars der Szene auf Tour war und Jack Bruce, Chris Farlowe, Mike Harrison, Arthur Brown und Gitarrenheroen wie Clem Clempson zu Bandmitgliedern wurden.
"Wir hatten darüber hinaus das große Glück, dass Dick Heckstall-Smith uns vor seinem Tod noch mit der Texter-Legende Pete Brown (Cream) zusammen brachte, der bis heute unsere Texte schreibt & auch ein weiterer gern gesehener Gast auf unseren Tourneen ist".
Hamburgs renommierter Blues/Rock Shouter GERT LANGE - Stimme diverser Werbespots (u.a. Karlsberg Bier) & Titelsongs wie z.B. dem des mit dem Filmpreis in Gold ausgezeichneten Road Movies "Burning Life" -  und  die famose Rhythmustruppe, Trommler HANS WALLBAUM  & Bassist MICHAEL BECKER (Spooky Tooth, Lake, Stoppok, Interzone, Chuck Berry, Westernhagen) kennt man als eine verschworene Bande, die mit konsequenter Durchschlagskraft arbeitet, ergänzt durch ihre Fähigkeit, Dynamik auf Abruf zu steuern und mit perfektem Harmoniegesang zu würzen.
Nach dem Jubiläumsmarathon unter dem Motto “Friends for A LIVEtime“ mit Chris Farlowe, Arthur Brown, Miller Anderson, den Herzberg Allstars & dem Staatsorchester Braunschweig, hat die Band mit dem erst 23-jährigen Gitarrenderwisch KRISSY MATTHEWS (UK/NOR) nun einen neuen Gitarristen gefunden.
Namen wie Jimi Hendrix, Muddy Waters, Eric Clapton, Jeff Beck, Johnny Winter, Rory Gallagher oder auch Pete Townsend fallen, wenn von dem erst 23 Jahre alten Ausnahmetalent die Rede ist.  Sie alle sollen Pate für den Gitarren-Stil des jungen Gitarristen gestanden haben und  in der Tat ist das Spiel von Matthews alles andere als eindimensional: Mal klingt er frisch und rau, dann wieder schräg und wild. Schon als Dreijähriger stand er zum ersten Mal auf der Bühne, im Alter von acht Jahren bekam er seine erste Gitarre und als Elfjähriger wurde er vom Blues erfasst. Ein Jahr später traf er John Mayall bei einem Auftritt in Norwegen. Der Gottvater des weißen Blues zögerte nicht lange und nahm den Zwölfjährigen mit auf die Bühne. Seitdem sind 11 Jahre vergangen und nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit namenhafte Kollegen wie Clem Clempson oder Pete Brown, der auch seine letzte Solo CD produziert hat, hat sich das Spiel von KRISSY MATTHEWS kontinuierlich weiterentwickelt.
Musikerkollegen, Kritiker und Presse sind voll des Lobes; "This guy is the real deal" (Beth Hart), "Oh boy, this kid can play" (Hubert Sumlin). Die HBB freut sich, nun einen jungen Kollegen in der Band zu haben, vor dem mit Sicherheit eine ganz große Karriere liegt!
“The Queen of Rock From Scotland“, Sängerin MAGGIE BELL, gehörte in  den 70ern mit ihrer Band “Stone the Crows“ zu den Top-Acts der Rockfestivals und wurde in den USA als "The Queen of Rock from Scotland", die englische Antwort auf Janis Joplin, gefeiert. Sie arbeitete in ihrer ellenlangen Karriere u.a. mit Größen wie Rod Stewart, Jimmy Page, Long John Baldry, Zoot Money, Eric Burdon und war 15 Jahre bei dem Label von Led Zeppelin und Bad Company unter Vertrag. 2007 luden sie Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones als Gastsängerin zu dem legendären Led Zeppelin Reunion Konzert in London ein, bei dem auch John Bonhams Sohn Jason als Schlagzeuger mitwirkte.
Auch nach 33 Jahren ist die Hamburg Blues Band immer für Überraschungen gut & präsentiert ihren ganz eigenen Sound fernab jeglicher Klischees. Auf der aktuellen “Friends For A LIVEtime“ Tour 2015/2016 erwartet das Publikum ein musikalisches Feuerwerk mit echten Typen und Originals.

Der Vorverkauf hat begonnen!

24.9.2016     20:00 Uhr

VVK 20,-      AK 22,-      erm.* 13,-€

Tickets direkt vom Veranstalter ohne VVK Gebühren:

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Lesung









Wir Erben – Was Geld mit Menschen macht

Lesung von und mit Julia Friedrichs

„Es wäre ungehörig, über die Erbengesellschaft zu schweigen – und eines Tages still als satte, aber lahme Katzen und Kater auf den Sofas unserer Eltern zu hocken.“ Julia Friedrichs
Ganz gleich wie alt wir sind, ob 30, 40 oder 50 – wir werden alle Erben sein: von großen, mittleren, kleinen oder – keinen Vermögen. Irgendwann in unserem Leben kommt das Thema ERBE auf uns zu, ob wir wollen oder nicht. In der Öffentlichkeit ist das Thema eine Randerscheinung, was verwunderlich ist, denn das nächste Jahrzehnt wird eine Dekade der Erben werden. Die Nachkriegsgeneration ist dabei, ihren Besitz weiterzugeben: 250 Milliarden Euro werden Jahr für Jahr vererbt werden. 2,5 Billionen Euro in einem Jahrzehnt, wie Julia Friedrichs in ihrem Buch „Wir Erben – Was Geld mit Menschen macht“, schreibt. Das wird uns, die Gesellschaft, das Land, verändern.
Zum zweiten Mal in der Geschichte sprechen Soziologen von einer „Erbengesellschaft“…
Was bedeutet das? fragt Julia Friedrichs in ihrem Buch, in dem sie sich nicht nur damit auseinandersetzt, wer in Deutschland all die Billionen erben wird und wie Einzelne, ob nun große oder kleine, geprellte oder glückliche Erben, mit ihrem Vermögen umgehen. Sie hat nach Menschen gesucht, die über ihr ererbtes Vermögen sprechen – und hatte alle Mühe damit. In Deutschland spricht man nicht über Geld und schon gar nicht über ererbtes. Vielleicht nicht erstaunlich, denn die reichere Hälfte der Bevölkerung besitzt 99 Prozent des Vermögens, die ärmere nur 1%. Warum wird um die Sache mit dem Erbe nicht gestritten, debattiert? Bedroht der Vermögenstransfer der nächsten Jahre nicht unser Verständnis von Demokratie, unsere Grundüberzeugung,
dass wer fleißig und ideenreich ist, es auch zu Wohlstand bringt?
Friedrichs Buch ist voller Fakten — Erbrecht, Parteiprogramme, europäische wie internationale statistische Vermögensvergleiche, Wirtschaftsfakten, usw. Sie spricht mit Parteivertretern über Erbschafts- und Vermögenssteuer, mit Lisa Paus, Lothar Binding, Richard Pitterle, Antje Tillmann – keiner will so richtig an das Thema ran. Aber das Eigentliche sind die Menschen hinter dem Geld, um die geht es ihr.
Wie fühlt man sich als Erbe? Julia Friedrichs hat mit Lars, 41 und Komponist, gesprochen. Er schämt sich ob seines Erbes. Auch wenn er es braucht. Für sich, die Wohnung, die Kinder. Mit Beate, einer Wissenschaftlerin, die eine halbe Millionen geerbt hat, aber nicht weiß, wie sie mit diesem Geld umgehen soll. Niemand weiß davon, sie rührt es nicht an, lebt mit Mann und Kindern in einer Mietwohnung, ist normal unter Normalen. Julia Friedrichs hat mit Unternehmern gesprochen, wie bspw. mit TRIGEMA-Chef Wolf Grupp— er wird das Unternehmen an seine Kinder vererben, die es weiterführen. Sagt Grupp. Wer unter den Familienunternehmen Kinder hat, die übernehmen wollen, kann sich glücklich schätzen. Vielen fehlt die Nachfolge. Wäre nicht schlimm, wenn nicht ca. 90 % aller Unternehmen in Deutschland in Familienbesitz wären und 55 % aller deutschen Mitarbeiter beschäftigten, die knapp die Hälfte aller Umsätze erwirtschaften. Mit Erben, die mit einem Mord leben müssen, spricht die Autorin, von Erbschleichern erzählt sie, von Philipp Neckermann, von Roger Klüh, dem Sohn des Düsseldorfer Multimillionärs Josef Klüh. Gern hätte der Sohn das Unternehmen schon längst übernommen, aber noch ist der Vater am Ruder. Also beschäftigt er sich mit — Luxusdingen. Er will den Speedboat-Weltrekord.
Und die Geprellten? Lea, Enkelin eines weltbekannten Künstlers bspw. Sie und ihre Geschwister stritten sich. Übrig blieb nur wenig. Der Traum vom Geld im Streit zerplatzt. Ganz anders Götz Werner, der DM-Gründer. Er vererbt seinen Kindern—nichts. Aus gutem Grund: sie sollen ein eigenständiges, selbstbestimmtes, selbstgestaltetes Leben führen, kein vorbestimmtes. Diese Haltung hat Werner unter den Reichen Deutschlands keine Freunde eingebracht.
Am Ende ergibt sich aus all den Menschenporträts, Faktenschilderungen, den Gesprächen mit Politikern und Wissenschaftlern, dass wir einer Entwicklung hin zur Erbengesellschaft entgegensehen müssen, die unsere Wirtschaftskraft dezimieren, unsere Demokratie aushöhlen, unsere „Leistungswerte“ nichtig machen wird. Außer – es vollzieht sich „ein radikaler Wechsel der Politik in Hinblick auf Privatvermögen und Erbschaften“, wie Thomas Piketty, der große französische Ökonom, es formuliert. Ob es dazu kommt? Julia Friedrichs ist da skeptisch.
Julia Friedrichs, geb. 1979, studierte Journalistik in Dortmund und arbeitet als freie Autorin von Fernsehreportagen und Magazinbeiträgen u.a. für den WDR (die story, Aktuelle Dokumentationen) und die ZEIT. 2007 wurde sie mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten und dem Ludwig-Erhard-Förderpreis ausgezeichnet. 2010 erhielt sie den Nachwuchspreis des deutsch-französischen Journalistenpreises. 2014 war sie für den Deutschen Reporterpreis nominiert, 2014 erhielt sie den Medienpreis der Deutschen Telekom Stiftung. Julia Friedrichs lebt in Berlin. Bisher veröffentlichte sie Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen (2008), Deutschland dritter Klasse. Leben in der Unterschicht (mit Eva Müller und Boris Baumholt, 2009) und Ideale. Auf der Suche nach dem, was zählt (2011).
Foto unten: ©Susanne Schleyer

Der Vorverkauf hat begonnen!

25.9.2016     16:00 Uhr

VVK 10,-       AK 12,-        erm.* 7,- € 

Tickets ohne VVK-Gebühren nur in der Kulturgießerei!

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Konzert







Jugendkonzert P16

B6BBO - Powerpolka

In einer Ära der immer größer werdenden Worthülsen verschreibt sich das B6BBO der entwaffnenden Einfachheit und schonungslosem Niveaulimbo. Die 7-köpfige Kapelle aus Berlin setzt auf handgemachte Tanzmusik zwischen Balkan, Russendisko und Pop mit strammen Offbeats und eindeutigen Texten – schließlich geht es ums Tanzen, Feiern und Mett. Gewohnt bescheiden bezeichnet sich das B6BBO daher auch als die Pioniere des Powerpolka. Auch gesellschaftlich gehen sie neue Wege - als erste rein männliche Band bekennt sich das B6BBO offen und uneingeschränkt zum Feminismus…
Der Sommer 2015 gehörte den Festivalbühnen der Republik: Unter anderem auf der Wilden Möhre, dem Artlake und dem Natürlich Irre.
Immer im Gepäck war dabei natürlich ihr Debütalbum „POWERPOLKA – für Genießer“, das im Juni 2015 bei einer rauschenden Record Release Party im Kreuzberger BiNuu vorgestellt wurde. Erhältlich ist es in streng limitierter Edition auf pinkem Vinyl.
Ein schlecht beheizter Bungalow inmitten der brandenburgischen Provinz musste im schneereichen Winter 2012 als Gründungsort für das B6BBO herhalten. Nachdem man mit dem ORWO-Haus schließlich einen beheizten Proberaum gefunden hatte, begann der schier endlose Trip durch die kleineren, aber definitiv feineren Locations des Berliner Nachtlebens wie Kaffee Burger, Schokoladen, MIKZ, Badehaus Szimpla, Kosmonaut und YAAM.
Den Sommer 2014 verbrachten die sieben Glücksritter selbstredend on the road – zuerst auf Tournee in Serbien, dann beim Plötzlich am Meer in Polen und dem Sternburg
Festival in Leipzig. An der Seite von Edin Hasanovic führte die Band beim First Steps Award 2014 im Theater am Potsdamer Platz musikalisch durch den Abend. Das Ende dieses erfolgreichen Jahres feierten sie im Rahmen ihres im dritten Jahr ausverkauften „Biernachten“-Festivals im Klub der Republik.
Download Flyer P16

Der Vorverkauf hat begonnen!

8.10.2016    Einlaß 20:00 Uhr, Konzert 21:00 Uhr

VVK + AK 7,- €

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Konzert







„Magie der portugiesischen Gitarre“

Instrumentaler Fado und portugiesische Gitarrenmusik

Das “Duo Fado Instrumental”, Jan Dijker (portugiesische Gitarre) und Oliver Jaeger (spanische Gitarre /Bandoneon), präsentiert  „Musik wie mit Sonnenstrahlen durchwoben“.  Von „einem funkelnden musikalischen Edelstein“ spricht die Presse, wenn das Duo „Fadoklassiker“ von Armandinho und Paredes überraschend zeitgemäß darbietet. Man erlebt eine akustische Traumreise in den Süden mit Klängen voller Schönheit, Witz und Poesie, wenn sie Folk und Jazz in die portugiesische Musik einbringen.
Und dass die Musiker in ihren Eigenkompositionen die portugiesische Gitarre mit dem Bandoneon kombinieren, ist zwar eine musikalische Besonderheit, aber so selbstverständlich, dass auch hier die Presse ein Konzert mit „Die Seele baumeln lassen“ überschrieb. Schließlich moderiert Oliver Jaeger mit kurzen Erzählungen einfühlsam durch das Programm.
Besetzung:
Jan Dijker (NL) - portugiesische Gitarre
Oliver Jaeger (D) - spanische Gitarre und Bandoneon

Jan Dijker’s Interesse an der Gitarre galt anfangs dem Jazz und der Pop-Musik. Über den Gipsy-Jazz (Django Reinhardt) lernte er die Vielfalt weiterer Musikstile kennen, des Balkans, Brasiliens, Cubas, der Kap-Verden, und schließlich Portugals. Seither widmete er sich der portugiesischen Gitarre, die ihm eine neue klangliche Welt erschloss.
Spanische Musik und Rockmusik begeisterten Oliver Jaeger für die Gitarre. Anfangs spielte er klassische Gitarre, vertiefte er sich dann in das Spiel der Flamenco-Gitarre und trat danach in verschiedenen Weltmusik-Formationen auf, Crossover-Projekten mit Einflüssen aus Spanien, Lateinamerika, und Westafrika.
 
Der Vorverkauf hat begonnen!

9.10.2016     16:00 Uhr

VVK 10,-       AK 12,-        erm.* 8,- € 

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Theater







Richtfest

Theater aus Schöneiche - ThaSch - spielt eine Komödie des Erfolgsautors Lutz Hübner („Frau Müller muss weg“)

Gemeinsam planen, bauen, leben und glücklich sein, den Wunsch vom eigenen Haus und einer selbstgewählten Gemeinschaft verwirklichen... das wäre doch „ein Traum“ !!!
Ein mitreißendes tragisch-komisches Panorama einer diffusen Baugemeinschaft, die sich zwischen sozialer Utopie, Egoismus und Selbstverwirklichung entscheiden muss.
Regie und Bühne: Jens Finke

Der Vorverkauf hat begonnen!

VVK + AK 8,00 €

Tickets direkt vom Veranstalter ohne VVK Gebühren:

14.10.16     20:00 Uhr   PREMIERE ausverkauft

TicketsOnline   15.10.16     20:00 Uhr

TicketsOnline   16.10.16     16:00 Uhr

TicketsOnline   18.11.16     20:00 Uhr

TicketsOnline   19.11.16     20:00 Uhr

TicketsOnline   20.11.16     16:00 Uhr

TicketsOnline   09.12.16     20:00 Uhr

TicketsOnline   10.12.16     20:00 Uhr

TicketsOnline   11.12.16     16:00 Uhr

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Lesung







Allein durch Afrika

Lesung von und mit Matthias Mesletzky

Eine Vorstellung von Afrika, diesem für viele immer noch so unbekannten Kontinent, bekommt man nur, wenn man ihn durchreist. Am besten ganz und von Nord nach Süd, am besten individuell und nicht im Vorfeld perfekt und  ohne ein Risiko organisiert. Der Köpenicker Matthias Mesletzky hat es getan, ganz allein und mit einem Fahrzeug, das zu einem Freund wurde, weil es selbst auf scheinbar unpassierbaren Lavafeldern durchgehalten hat und weil sein Leben an ihm hing.
Drei Jahre betrug die Zeit intensiver Vorbereitung für eine nahezu perfekte Ausrüstung: vom Schlangenbiss bis zum Nachtsichtgerät, von einem Solarsystem bis zu einer starken Seilwinde, von einer ganzen Apotheke von Medikamenten bis zu Wüstenblechen, alles in allem auch ein finanzieller Kraftakt. 
Wahre Menschenmassen in den Städten - die totale Einsamkeit in der glühenden Sahara und im Busch, tagelanges Fahren ohne Gesprächspartner durch endlose Landschaften, Hitze mit einer schwer zu ertragenden Luftfeuchtigkeit, Staub, tückische Krankheiten, kleine und große Tiere sowie eine oft unberechenbare Sicherheitslage  – nur einige Herausforderungen wenn man ganz allein das riesige Afrika durchquert.
Sehr einsame Tage und Nächte in der größten Wüste der Erde oder in den Weiten des unendlich anmutenden Buschlandes, der Autor ist selbst erstaunt, wie er das ohne einen Partner gemeistert hat.
Die Begegnungen mit Ethnien, die weit abgelegen von touristischen Pfaden noch scheinbar in der Steinzeit leben und die sich über Jahrtausende keiner Zivilisation angenähert haben, sind Erlebnisse, die der Autor nie wieder vergisst. Der Zusammenstoß mit einer Kuh, der Angriff eines Elefanten, die Durchquerung einer ganzen Regenzeit, die es in sich hat, menschliche Bürokratiemonster in feinen Uniformen und herzzerreißend liebe Menschen – genug zu erzählen gibt es. 
Aufgebrochen ist er mit seinem treuen Expeditionsfahrzeug, dass nach einer große Abschiedsparty auf den Namen „Wilhelm“ getauft wurde, in Berlin. Die Schwierigkeiten, mit einem Fahrzeug überhaupt erst einmal auf den afrikanischen Kontinent zu kommen, sind nach dem „Arabischen Frühling“ und seinen vielen Konflikten für Matthias Mesletzky zu einem fast unlösbaren Problem geworden.
Dennoch erreicht er nach 23.000 Kilometern Fahrt, der Durchquerung von 16 Ländern mit den unterschiedlichsten politischen, ökonomischen und religiösen Systemen und nach sieben Monaten Reise das südafrikanische Kapstadt, das Ziel seiner Reise. Was er aus dem gängigen touristischen Rahmen fallendes alles erleben konnte, hat er bereits unterwegs aufgeschrieben. Doch irgendwo eine Stelle zum Schreiben zu finden, die nur etwas Schatten bietet und deren fliegendes und krabbelndes Getier ihm nur ein wenig Ruhe lässt, ist im meist tropischen Afrika eine schweißtreibende und oftmals unmögliche Angelegenheit.
Aus allem ist ein Buch entstanden, aus dem er liest und viele Bilder zeigt. 
Nicht die Beschreibung von Sehenswürdigkeiten ist der Inhalt seiner kurzweiligen Texte, sondern die ganz persönliche Sicht auf den so widersprüchlichen Kontinent. Er beschreibt viele Begegnungen mit vollkommen unterschiedlichen Menschen aber auch seine oft so unterschiedlichen Befindlichkeiten, die man nur hat, wenn man allein reist und sich durch eine unbändige Neugier nicht vom einmal eingeschlagenen Weg abbringen lässt.

Der Vorverkauf hat begonnen!

23.10.2016     16:00 Uhr

VVK 5,-       AK 7,-        erm.* 3,- € 

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Konzert





Apfeltraum

Der Apfeltraum ehrt nicht nur die Rose. Das Projekt „Apfeltraum“ erinnert vor allem an den beliebten und unvergessenen Musiker Peter `Cäsar`Gläser und
an seine großartigen Lieder. Die Band überzeugt dabei nicht nur mit den allbekannten Hits auf der Set-Liste. Zwei seiner Söhne, Robert und Moritz
Gläser, `Cäsars`damaliger Drummer Jürgen Schötz, Wegbegleiter und Blues- Shouter Big Joe Stolle und der begnadete Gitarrist Mauro Pandolfino machen
das Projekt so authentisch wie nie. Gesungen werden die populären Stücke abwechselnd von Big Joe sowie den Brüdern Robert und Moritz.
Man darf sich auf ein Konzert ohne unnötige Ausschweifungen, aber dafür auf die auf den Punkt gebrachten Arrangements freuen. Nicht nur alte Freunde der
Musik können sich auf eine emotionale Zeitreise begeben. Die zeitlosen Lieder begeistern auch die neuen Generationen.
Foto: Lutz Müller-Bohlen

Der Vorverkauf hat begonnen!

28.10.16       20:00 Uhr

VVK 15,-        AK 18,-        erm.* 10,- €

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Lesung




Wahre Geschichten aus der Neuen Welt

in Wort, Ton und Bild erzählt aus Lateinamerika von GERTA STECHER

Von Armen aller Hautfarben wird GERTA STECHER berichten wie den Bewohnern der Wüstensiedlung Villa El Salvador vor den Toren Limas, des Armenviertels La Esperanza bei Trujillo in Nordperu, der Stadtrandsiedlung von San Pedro Sula in Honduras, der Großstädte wie Caracas in Venezuela oder den in "weißen" Haushalten arbeitenden Indigenen in Bolivien.
Dabei handelt es sich immer "nur" um alltägliche Geschichten alltäglicher Menschen mit durchaus alltäglichen Schicksalen, jenseits sowohl von kommerzieller Latino-Exotik als auch von gängiger Elendsmalerei, touristischen Erlebnissen oder sozialkritischer Besserwisserei.
Das Leben dieser uns Fremden ist keineswegs traurig oder entmutigend. GERTA STECHER zeigt in ihren Texten und in ihren Fernsehbeiträgen die Kraft und die Heiterkeit dieser Menschen, die erstaunlich erfinderisch sind bei der Meisterung ihrer Lebenssituation. Es macht Spaß, ihnen zuzugucken, ihnen zuzuhören, das bunte und quirlige aber auch ernsthafte und schwierige Dasein auf dem anderen Kontinent zu erleben - und es lehrt, Augen und Ohren und Herzen für die Anderen zu öffnen.

Gerta Stecher hält einen bebilderten Vortrag, liest zwei Texte aus ihrem Buch „Wahre Geschichten aus der Neuen Welt“ und zeigt drei von ihr gedrehte und im RBB und 3SAT ausgestrahlte Fernsehbeiträge von je 6 Minuten.

Der Vorverkauf hat begonnen!

6.11.2016    16:00 Uhr

VVK 10,-        AK 12,-       erm.* 7,-€

Tickets ohne VVK-Gebühren nur in der Kulturgießerei.

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Konzert







Larry Garner – Bluesman meets Norman Beaker & friends

Louisiana – Blues aus Baton Rouge

Der Gitarrist, Sänger und Bluespoet Larry Garner (Jahrgang 1952) aus Baton Rouge, Louisiana, wird spätestens seit seinem bahnbrechenden Album „You need to live a little (1995, Verve) als "bester" zeitgenössischer Songwriter des Blues (West Coast Blues Rev) gefeiert. Garners Interpretation des Blues klingt frisch und modern. Respekt vor der Tradition und Einflüsse der Swamp Blues Altmeister Silas Hogan und Clarence Edwards spiegeln sich durchaus in Garners Musik. Imitation und Bluesklichees a la „whisky and women“ wird man in seinen Songs vergeblich suchen.
Larry Garner hat etwas mitzuteilen - seine Themen sind aktuell und auf intelligente und typisch anspruchsvolle Weise aufbereitet. Dies hat ihm den Ruf eines modernen "Bluespoeten" eingebracht. Sein musikalisches Markenzeichen ist der für Louisiana typische, relaxte Groove, gospel – und soulinfiziert. Garner setzt sein flüssiges Gitarrenspiel dezent und songdienlich ein. Stil und Eleganz sind ihm wichtiger als Saitenakrobatik (zu hören auf seinem hervorragenden aktuellen Album "Here Today Gone Tomorrow", Dixiefrog).
Larry Garner zählt zu den Blueskünstlern der Gegenwart, die noch dem Stil der Storyteller nachhängen.
Der Blues des Mannes aus Baton Rouge ist leichtfüßig, melodiös und vermischt zahllose Einflüße, von New Orleans bis Chicago, von der Westküste bis zum Louisiana-Swamp. Witz und Spielfreude sind weitere Markenzeichen.
Dieser ehrliche und auf seine Weise einzigartige Künstler hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, auf eine ist er besonders Stolz: die Aufnahme in die "Louisiana Music Hall of Fame". Larry Garner ist definitiv einer der 10 wichtigsten Bluesmen unserer Zeit (Blues Revue, USA).
Norman Beaker ist ein Blues-Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent, der in der britischen Blues-Szene seit 1970 bekannt ist. Die Norman Beaker Band tourt regelmäßig und machte schon Aufnahmen mit vielen Blues Künstlern wie Graham Bond, Jack Bruce, Chuck Berry, Jimmy Rogers, Alexis Korner, Buddy Guy und BB King. Beaker tourt regelmäßig mit Chris Farlowe und Van Morrison. Als Session-Gitarrist war er an zahlreichen CD-Aufnahmen u.a. bei Jack Bruce, Lowell Fulson, James Booker und Van Morrison beteiligt.

Der Vorverkauf hat begonnen!

12.11.2016     20:00 Uhr

VVK 17,-      AK 20,-      erm.* 10,-€

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Themenabend









Mo Asumang: Die Arier

Film in Kurzfassung + Diskussion

Der Dokumentarfilm ist eine persönliche Reise auf der Suche nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA. Die afrodeutsche Regisseurin Mo Asumang konfrontiert Rassisten mit scheinbar arglosen Fragen. Sie sucht nach den Menschen, die hinter der hasserfüllten rechten Ideologie stehen.
Alle 30 Minuten findet in Deutschland eine rechtsextreme Straftat statt. So erhielt die afrodeutsche Regisseurin selbst eine Morddrohung von der Band White Aryan Rebels. Die Unterstützer der NSU-Terrorzelle sind Mitherausgeber des Nazi-Magazins "The Aryan Law & Order". Bei der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe findet man einen Artikel, der die "arische Rasse" erklärt. Und in den USA werden unzählige Morde durch "Aryan Hate Groups" verübt.
Die Filmemacherin Mo Asumang findet, es sei an der Zeit, der Sache mit den Ariern auf den Grund zu gehen. In einer persönlichen Reise begibt sie sich auf die Suche nach den Ursprüngen des Arier-Begriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA.
Sie besucht Demonstrationen und Propagandaveranstaltungen der selbsternannten Arier in Gera, Wismar und Potsdam, wo sie jedoch nur Schweigen und Ablehnung erntet. Sie forscht in Archiven und reist schließlich in den Iran, wo sie alte Inschriften findet, die den Ursprung des Arier-Begriffs bezeugen und ihm eine ganz andere Bedeutung geben. In den USA trifft sie sich mit dem Ku-Klux-Klan und einem Top-Rassisten von schauerlichem Weltruf: Tom Metzger, dem Gründer der Organisation White Aryan Resistance, dessen Ziel es ist, mit der sogenannten Lone-Wolf-Taktik eine "arische" Revolution zu starten.
©Die ARIER. Ein Dokumentarfilm von HANFGARN & UFER Filmproduktion und MA MOTION

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3.12.2016      20:00 Uhr, Einlaß 19 Uhr

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